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PRIVAT-NERVEN-KLINIK

DR. MED. KURT FONTHEIM

Lindenstraße 15

38704 Liebenburg

 

info@klinik-dr-fontheim.de

 

Psychose-Zentrum

Zum Psychose-Zentrum gehören

  • Station 6c
  • Station Schloßstraße
  • Das Heim des Psychosezentrums

Einleitung

Das Psychose-Zentrum besteht aus zwei Spezialstationen zur Diagnostik und Akutbehandlung von Psychosen. Unsere Patienten, Männer und Frauen ab 18 Jahren, leiden überwiegend an:

  • Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis
  • durch Drogen ausgelöste Psychosen
  • schizoaffektiven Störungen
  • nur kurzzeitig auftretenden Psychosen, insbesondere in Zusammenhang mit Belastungssituationen (sogenannten akuten psychotischen Störungen)
  • bipolaren Störungen mit psychotischen Symptomen

 

Im Rahmen eines persönlichen Aufnahmegesprächs werden Behandlungskonzept und Rahmenbedingungen erläutert und erste mögliche Therapieziele besprochen. Es wird geklärt, ob eine sofortige Aufnahme im Psychose-Zentrum 6C/Schloßstraße möglich ist oder vorher eine Stabilisierung auf einer anderen Station vorangehen sollte. Je nach Krankheitsverlauf ist auch eine teilstationäre Behandlung möglich.

Behandlungsangebot

Hauptziel der Therapie ist die Besserung der akuten Symptomatik. Dies beinhaltet sowohl sogenannte Plussymptome, wie z. B. Halluzinationen und Wahnvorstellungen, auch die Besserung der Minussymptome, z. B. Steigerung von Konzentration, Antrieb und Belastbarkeit. Auch sind Aufenthalte zur Medikamentenumstellung und zur Krisenintervention bei Frühwarnzeichen möglich.

Es erfolgt eine individuelle Behandlung, in der Medikamente eingestellt oder angepasst werden. Wir informieren über Ursachen und Umgang mit der Erkrankung. Wir besprechen mit unseren Patientinnen und Patienten ausführlich, wie Rückfälle verhindert werden können und wie Medikamente wirken und eingenommen werden sollten. Wir bieten hierzu ein intensives kognitiv-verhaltenstherapeutisches Programm an.

Das gesamte Therapiekonzept wird mit den Patientinnen und Patienten individuell abgestimmt. Wir möchten gemeinsam eine größtmögliche Lebensqualität für den Patientinnen und Patienten erreichen. Wir beraten und unterstützen auch bei beruflichen, behördlichen oder finanziellen Angelegenheiten. Angehörige können in die Therapie mit einbezogen werden.

Einzelne Bestandteile der Therapie sind:

  • psychotherapeutische Einzel- und Gruppengespräche, Visiten
  • Psychopharmakotherapie
  • Psychoedukation
  • Integriertes Psychologisches Therapieprogramm (IPT) zur Steigerung kognitiver Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen
  • Meta-Kognitives Trainingsprogramm zum Identifizieren von dysfunktionalen Denkstilen und voreiligen Entscheidungen
  • lebenspraktisches Training, Sozio- und Milieutherapie
  • Angehörigengespräche und Teilnahme an den Angehörigengruppen (erster Dienstag im Monat)
  • BELA (Psychoedukation und Training für Ernährung und Bewegung)
  • Ergo-, Arbeitstherapie sowie Arbeitsversuche als gestalterische Verfahren und zur Steigerung der Belastbarkeit
  • Anleitung zur Alltagsstrukturierung (Abendrunden, Freizeitgruppe)
  • Entlassungsvorbereitung incl. Beratung und Unterstützung bzgl. weiterführender Maßnahmen und Lebensplanung
  • Vorbereitung eines Krisenplans, ggfs. unter Einbeziehung der Familie
  • therapeutische Belastungserprobungen in das häusliche Umfeld
  • Teilnahme an den Abstinenzmotivationsgruppen der Suchtstation
  • Sportangebote zur Steigerung der körperlichen Belastbarkeit

Auf den Stationen 6C und Schloßstraße stehen 36 Behandlungsplätze in Ein- und Zwei-Bett-Zimmern zur Verfügung. Die Stationen verfügen über Aufenthaltsräume, Rückzugsmöglichkeiten, Patientenküchen und einem Wohlfühlbad. Darüber hinaus stehen die vielfältigen Möglichkeiten und Angebote unserer Klinik zur Verfügung.

Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team bestehend aus Ärzten, Psychologen, Pflegepersonal, Physio- und Ergotherapeuten sowie Sozialarbeitern. Es findet ein enger Austausch aller an der Therapie beteiligten Mitarbeiter statt.

Unsere ärztlichen und psychologischen Therapeuten untersuchen den Patienten umfassend, um individuelle Schwerpunkte der Therapie festlegen zu können. Körperliche Begleiterkrankungen werden fachärztlich mitbehandelt.

Patienten, die nach Abschluss der klinischen Behandlung noch Defizite in der Selbstfürsorge aufweisen, können im Rahmen der Eingliederungshilfe in unserem psychiatrischen Heimbereich weiter betreut werden.

 

im Fachkrankenhaus

 

Elisabeth Jaspen
Oberärztin
jaspen(at)klinik-dr-fontheim.de

Claudia Riehn
Stationsleitung
riehn(at)klinik-dr-fontheim.de

Tel:  05346 81 0
Fax: 05346 81 1334

bei Aufnahme im Fachkrankenhaus

Stephanie Kostka, Station 6C
Casemanagerin
cm6c(at)klinik-dr-fontheim.de
Tel:  05346 81 2012

 

David Tresp, Station Schloßstraße
Casemanager
cmsch(at)klinik-dr-fontheim.de
Tel:  05346 81 1186

 

 

in Bereich der Eingliederungshilfe


Dominik Schrader
Leitung Eingliederungshilfe
d.schrader(at)klinik-dr-fontheim.de
Tel:  05346 81 2015
Fax: 05346 81 1333