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PRIVAT-NERVEN-KLINIK

DR. MED. KURT FONTHEIM

Lindenstraße 15

38704 Liebenburg

 

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Sozialtherapie

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Charakteristisch für die soziale Arbeit in der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM ist die ganzheitliche Sicht des Menschen in seiner Individualität und Entwicklung, mit seinem soziokulturellen Lebensraum und seiner ökonomischen Situation. Menschen, die persönliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung haben, finden Hilfe und Unterstützung beim Sozialdienst.

Die Sozialtherapie der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM ist dezentral organisiert. Jede Mitarbeiterin der Sozialtherapie ist Mitglied eines multiprofessionellen Teams und damit für die Patienten eines spezialisierten Bereiches, einer Station bzw. den Tageskliniken zuständig. So sind die einzelnen Mitarbeiterinnen durch die Präsenz in den Häusern und aufgrund ihrer fachlichen Kompetenz, eng in den Behandlungsprozess eingebunden. Die Sozialtherapie ergänzt die ärztliche, therapeutische und pflegerische Versorgung in unserer Klinik.

Personenzentrierte Hilfe

Ziel des Sozialdienstes ist es, Beratung, Unterstützung und Organisation von Hilfen zu gewährleisten. Hierbei soll eine individuell zugeschnittene Hilfe gefunden werden, die der persönlichen und sozialen Situation des Patienten angemessen ist und auch die vorhandenen Ressourcen berücksichtigt.

Die Schwerpunkte der sozialarbeiterischen Tätigkeit liegen unter anderem in folgenden Bereichen:

  • In Form der Sozialberatung auf sozialen und sozialrechtlichen Fragen, die mit der psychischen Erkrankung, ihren Ursachen und Folgen verbunden sind (z.B. Arbeitsplatzverlust, Einkommenssicherung, drohende Wohnungslosigkeit etc.).
  • Im Bereich der rehabilitativen Hilfen - also aller Maßnahmen, die zu einer Verbesserung, Erhaltung, Wiederherstellung von beruflichen und sozialen Fähigkeiten und Fertigkeiten beitragen (z.B. medizinische Rehabilitationsmaßnahmen, stufenweise Wiedereingliederung am Arbeitsplatz, betreutes Wohnen, Einzug in ein Übergangswohnheim oder das Aufsuchen einer Tagesstätte etc.).
  • Im Bereich der präventiven Hilfe – also der (Re-)Organisation von Alltagsbezügen und sozialer Integration (z.B. Wiederaufnahme sportlicher Aktivität, ehrenamtliche Tätigkeit, Verbesserung sozialer Kompetenzen etc.), sowie
  • der Vermittlung weiterführender Behandlungs- und Therapieangebote (z.B. Selbsthilfegruppen oder Gruppen für Angehörige).
  • Im Bereich der Netzwerkarbeit/Kooperationen. Dieser Aspekt sozialarbeiterischer Tätigkeit hat verschiedene Ebenen. Zum einen geht es um die Vernetzungsarbeit im Einzelfall, wie sie z.B. durch die Mitarbeit in den Hilfeplankonferenzen der umliegenden Landkreise stattfindet; hier steht die Sicherstellung einer integrierten Gesamtbetreuung für den Patienten im Zentrum. Zum anderen geht es um Netzwerkarbeit mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur, hierzu gehört die Teilnahme am fachlichen Austausch z.B. in Arbeitskreisen und die Mitwirkung an der Gestaltung von Kooperationsbezügen.

Suchtmittelabhängige Menschen werden im Rahmen der qualifizierten Entgiftungsbehandlung durch unseren Sozialdienst unterstützt. Die Planung und Inanspruchnahme weiterer spezifischer Hilfsangebote ist uns sehr wichtig. Auf diesem Weg soll erreicht werden, dass Patientinnen und Patienten die Suchterkrankung für sich annehmen können und weitere Verhaltensänderungen anstreben sowie die ersten Schritte in Richtung Gesundheit aktiv gestalten. Der Sozialdienst arbeitet in enger Kooperation mit den umliegenden Suchtberatungsstellen und Selbsthilfegruppen. „Wir finden einen Weg“