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PRIVAT-NERVEN-KLINIK

DR. MED. KURT FONTHEIM

Lindenstraße 15

38704 Liebenburg

 

info@klinik-dr-fontheim.de

 

Aktuelles bei Fontheim – frisch für Sie ausgepackt...

Holger Baumann vom Lukas-Werk, Chefarzt Prof. Dr. Ion Anghelescu und Oberärztin Dr. Frauke Wabnitz (v.l.n.r.) am Infopoint des Haus 9.

06. Juni 2016 Klinik Dr. Fontheim und Lukas-Werk schließen Kooperation

Die PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM und die Lukas-Werk Gesundheitsdienste Goslar haben ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung bekräftigt. Darin geht es um die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit Abhängigkeitserkrankungen.

Egal ob Alkohol-, Medikamenten-, Medienabhängigkeit oder Glücksspielsucht – der Mensch kann von verschiedenen Substanzen oder Dingen abhängig sein, so sehr, dass eine psychiatrische Behandlung erforderlich wird. Dabei ist die Hilfe von professionellen Anlaufstellen, sei es in der ambulanten oder stationären Behandlung, gefragt.

Ziel des neu geschlossen Kooperationsvertrages zwischen der Liebenburger Klinik und dem Lukas-Werk ist die Optimierung der Diagnostik und Behandlung von Patienten mit Suchterkrankungen und solchen, welche zudem von einer Begleiterkrankung betroffen sind. In der Zusammenarbeit wird die Schnittstellenproblematik zwischen Entgiftungstherapie und Rehabilitation als weiterführende Maßnahme verbessert.

„Unter anderem führen wir regelmäßig in der Klinik Informationsveranstaltungen über Behandlungsmöglichkeiten für Patienten durch, die sich in der Entzugsbehandlung befinden“, erklärt Holger Baumann, Einrichtungsleiter der Fachambulanz in Goslar.

Die Klinik Dr. Fontheim betreibt eigens die Abteilung für Abhängigkeits- und Begleiterkrankungen (Haus 9), welche von Oberärztin Dr. Frauke Wabnitz geleitet wird. Das Lukas-Werk ist Teil der Evangelischen Stiftung Neuerkerode. Die Einrichtungen sind bereits seit vielen Jahren im Austausch zum Wohle Betroffener.

Achtsamkeit in stressigen Zeiten

Einladung zum Psychiatrie-Vortrag


Am Montag, 13. Juni 2016 laden wir zum Vortrag  „Stressbremse rein – Achtsam sein“ ein. Los geht es um 18 Uhr in unserer Gemeinschaftshalle in der Lindenstraße 15 in Liebenburg.

Beruflicher wie privater Stress, fortwährende mediale Aufregung, ständig online mit Smartphones – Wo sind die Haltepunkte im hektischen Treiben unserer Zeit? „Achtsamkeit als ein ,trainierbarer Geisteszustand´ schafft ein Gegengewicht und senkt nachweisbar das Stressniveau“, so Dr. Stefan Pilz. Der Referent gibt Hinweise, wie man sich diesem Thema nähern kann. Dr. Pilz ist in der Klinik verantwortlich für Qualitätsmanagement und Organisationsentwicklung und steht im Anschluss an den Vortrag für offene Fragen zur Verfügung.

Mit dabei ist die Buchhandlung Gutenberg aus Salzgitter. An einem Büchertisch wird Literatur zum Thema angeboten.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Hygienebeauftragte Katharina Küstermann, Pflegeheimleiterin Friederike Schriewer und Pflegedienstleitung Aldona Kocur-Bruns halten die Auszeichnung stolz in den Händen (v.l.n.r.).

28. April 2016 Psychiatrisches Pflegeheim erhält Hygienesiegel

Unser Psychiatrisches Pflegeheim hat vom Landesgesundheitsamt das Hygienesiegel überreicht bekommen. Damit wird eine besondere Qualität in der Einhaltung von Hygienemaßnahmen in den Wohnbereichen bescheinigt.

Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt hat das Hygienesiegel für Alten- und Pflegeheime 2014 geschaffen. Dafür konnten sich Einrichtungen des Landkreises Goslar und Salzgitter bewerben und am Prüfungsprozess teilnehmen. Um das Siegel zu erhalten, wird überprüft, ob vereinbarte Qualitätsziele eingehalten werden. Dazu zählen zum Beispiel die Einrichtung einer Hygienekommission, die Durchführung interner Schulungen und Begehungen sowie die Etablierung von Richtlinien zur Hygiene. Die erste Stufe, bei der insgesamt zehn Qualitätsziele umgesetzt werden sollen, hat das Pflegeheim zu 100 Prozent erfüllt. Damit ist das Pflegeheim qualifiziert, auch die zweite Stufe zu erlangen. Diese wird im nächsten Jahr durch das Gesundheitsamt geprüft.

Weitere Informationen zum Angebot des Pflegeheims finden Sie hier.

28. April 2016 Berufsluft schnuppern beim Zukunfstag

Zum heutigen Zukunftstag besuchten uns Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen, um den Beruf der Gesundheits- und Krankenpflege kennenzulernen. An verschiedenen Ständen durfte jeder selbst Tätigkeiten einer Pflegekraft üben. Erklärt wurden von Praxisanleiter Kai Matthias das Blutdruckmessen, die richtige Händedesinfektion und das Setzen von Injektionen.
Wir wünschen den Mädchen und Jungen viel Erfolg auf der Suche nach einem passenden Beruf.
P.S. Wer sich noch unschlüssig ist, kann zum Schnuppern auch ein FSJ bei uns absolvieren. Weitere Infos zum FSJ

Die Case Manager freuen sich über ihren Abschluss. Mit dabei: Kursleiter Dr. John Weatherly (hi., 2.v.r.), Pflegedirektor Georg Schnieders (hi., re.) und Prof. Dr. Guntram Platter (vo., re.)

27. April 2016 Neue Case Manager in der Klinik

Sie haben bestanden – 19 Gesundheits- und Krankenpfleger der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM absolvierten die Ausbildung zum Case Manager erfolgreich. Gestern nach den Abschlussprüfungen wurden die Zertifikate übergeben.

Veranstaltet wurde die Weiterbildung „Pflegegestütztes Case Management“ von der Newstand Management Akademie Berlin. Deren Geschäftsführer und Senior Management Trainer Dr. John N. Weatherly führte die Unterrichtseinheiten gemeinsam mit Prof. Dr. Guntram Platter direkt vor Ort in Liebenburg durch.  „Wir haben ein straffes Programm im letzten halben Jahr durchlaufen. Aus den eingereichten Abschlussarbeiten können wir viele Anregungen und Verbesserungen für unsere Klinik ableiten“, erklärt Pflegedirektor Georg Schnieders.

Zu den Aufgaben eines Case Managers gehören die Koordination der Belegung, Aufnahme und Entlassung. Dazu zählen unter anderem die Kontaktaufnahme mit Patienten und einweisenden Ärzten und die Überwachung des Therapieplanes. Als Begleiter während des Aufenthalts trägt er die berufsübergreifende Verantwortung für den Patienten. Ziel ist auch die Entlastung von Ärzten, Bezugspflegepersonen und Psychologen – diese haben mehr Zeit für das klinische Kerngeschäft.

Der Kurs wurde bereits zum dritten Mal durchgeführt. 2009 fand die Ausbildung erstmals statt.


„Hab keine Angst!“  

Einladung zum Psychiatrie-Vortrag

Am Montag, 2. Mai 2016 lädt die PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM zum Vortrag  „Wenn Ängste das Leben beherrschen“ ein. Los geht es um 18 Uhr in der Gemeinschaftshalle in der Lindenstraße 15 in Liebenburg.

Spinnen, Höhe, Dunkelheit, Prüfungen, Mitmenschen – dies ist zwar nur eine kleine Auswahl, aber vor diesen Dingen kann eine Person Angst haben. Meist ist dies für den Betroffenen nicht weiter schlimm oder Situationen werden gemieden. Doch wird der Alltag davon beeinträchtigt und krankhaft übersteigerte Angst manifestiert sich, spricht man von einer Angststörung. Der Vortrag gibt einen Überblick über Formen von Angststörungen und die Abgrenzung zu Phobien. Die Definition von Angst, deren Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten werden thematisiert.
Referieren wird Tobias Hartmann. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ist tätig in der Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik.
 
Im Anschluss steht der Referent für offene Fragen zur Verfügung.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.  

Die Akteure Andreas Döring, Gilbert Holzgang (Regie), Rüdiger Heinze und Jürgen Beck-Rebholz (v.l.n.r.)

Macht - Medizin - Musik

Am 1. März 2016 fand bei uns die dokumentarische Theateraufführung "Macht Medizin Musik" statt. Über 100 Anwesende lauschten der beeindruckenden Darbietung des Ensembles vom Theater Zeitraum Braunschweig. Die Aufführung mit vielen Filmausschnitten entstand unter der Leitung des Dramaturgen und Regisseurs Gilbert Holzgang.

Der Vortrag mit vier Sprechern informierte über Joseph Goebbels, der 1941 den Propagandafilm für die Euthanasieaktion „Ich klage an“ in Auftrag gab. Er gab außerdem Einblick in Denken, Fühlen und Handeln von Dr. Friedrich Mennecke, einem Euthanasie-Bevollmächtigten. Zudem wurde geschildert, wie der Braunschweiger Komponist Nobert Schultze dazu kam, den Film „Ich klage an“ zu vertonen.

Informationen zum Theaterprojekt:
www.theater-zeitraum.de

Ortsbrandmeister Martin Müller (2.v.l.) erklärt die Funktionsweise des neuen Löschgeräts. Mit dabei sind Geschäftsführer Hans-Christian Fontheim (l.) und Michael Pankratz (re.) sowie Gemeindebrandmeister Dirk Grätz (2.v.r.).

15.02.2016 Spende für Helfer in der Not

Klinik Dr. Fontheim kauft der Feuerwehr ein modernes Löschgerät

Die Feuerwehr Liebenburg kennt die Gebäude der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM wie ihre Westentasche. Mehrmals im Jahr rückt die Feuerwehr wegen Alarmen auf den Stationen und Wohnbereichen aus. Bisher waren keine ernsthaften Einsätze zu verzeichnen und alles ist gut verlaufen.

Als Dankeschön für ihren engagierten Einsatz spenden die Geschäftsführer Hans-Christian Fontheim und Michael Pankratz ein modernes tragbares Löschgerät. Der knapp 18 Kilogramm schwere Löscher besteht aus einem zehn Liter Wasserschaumgemisch sowie einer zwei Liter Pressluftflasche als Treibmittel.

„Vorteil ist, dass der so genannte HiCafs-Luftschaum auf sämtlichen Materialien und somit am Brandgut haftet“, erklärt Ortsbrandmeister Martin Müller. Ein Verqualmen kann innerhalb weniger Minuten beseitigt werden. Außerdem können Folgeschäden – im Vergleich zum Pulverfeuerlöscher – durch einfache Reinigung der Schaumreste verringert werden. Der Löscher ist im erstausrückenden Einsatzfahrzeug untergebracht. Im Gebrauchsfall kann er anschließend im Feuerwehrwagen einfach befüllt werden und ist sofort wieder einsatzbereit. Zum Einsatz kommt das Löschgerät zum Beispiel bei einem brennenden Sofa oder Einrichtungsgegenständen. Über die Anschaffung über mehrere Tausend Euro sind Martin Müller und Gemeindebrandmeister Dirk Grätz froh: „Eine schnelle und effektive Lösung im Brandfall – zur Sicherheit aller Beteiligten“.

Qualitätsbericht 2014 veröffentlicht

Zahlen und Fakten zu unserem Fachkrankenhaus aus dem Berichtsjahr 2014 sind im aktuellen Qualitätsbericht zu lesen.

23.01.2016 Erfolgreiches Psychiatriesymposium

„Psychosomatik im klinisch-wissenschaftlichen Kontext“ lautete der Titel des 13. Liebenburger Psychiatrietages in unserem Haus. Im Fokus standen dabei unter anderem folgende Fragen: Gibt es neurobiologische Befunde bei Persönlichkeitsstörungen? Wie können psychosomatische Symptome gemessen werden?

Über 90 Teilnehmer aus Niedersachen und angrenzenden Bundesländern fanden trotz des Blitzeises zu uns. Niedergelassene Ärzte, Ärzte aus anderen Kliniken, Pflegekräfte, Vertreter von Krankenkassen und Pflegeheimen hörten gespannt den vier Referenten zu. Beim anschließenden Imbiss konnten sich die Fortbildungsteilnehmer über ihre Erfahrungen in der Arbeit mit Patienten austauschen.

Die Klinik Dr. Fontheim betreibt die Abteilung für Psychotherapie und Psychosomatik unter Leitung von Oberärztin Georgia Wendling-Platz.

Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): Prof. Dr. Christian Schmahl (Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim), Univ.-Prof. Dr. Dr. Wolgang Tress (Universitätsklinikum Düsseldorf), Prof. Dr. Martin Sack (Klinikum rechts der Isar, München), Prof. Dr. Ion Anghelescu (Chefarzt Klinik Dr. Fontheim), Georgia Wendling-Platz (Oberärztin Klinik Dr. Fontheim) und Prof. Dr. Carsten Spitzer (Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn, Rosdorf).

 

 

18.01.2016 Ausgebrannt?! - Einladung zum Psychiatrie-Vortrag

Am Montag, 25. Januar 2016 lädt die PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM zum Vortrag „Depression und Burnout – erkennen, unterscheiden, behandeln“ ein. Los geht es um 18 Uhr in der Gemeinschaftshalle in der Lindenstraße 15 in Liebenburg.

Nach dem erfolgreichen Auftakt-Referat vom vergangenen Oktober mit Hans-Christian Fontheim und Prof. Dr. Ion Anghelescu, geht die Vortragsreihe in diesem Jahr weiter. Zum Thema Depression und Burnout referiert Dr. Florian Hädrich. „17% der Menschen erkranken  irgendwann im Verlauf ihres Lebens an einer Depression“, erklärt der leitende Oberarzt der Klinik Dr. Fontheim. Eine niedergedrückte Stimmung, Verlust von Interesse, Schuldgefühle und Antriebsminderung – die Krankheitsanzeichen können vielfältig sein.
Thematisiert werden Auslöser, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Depression und Burnout. Auch Aspekte zum Verlauf der Erkrankung und Hinweise wie Angehörige mit Betroffenen umgehen sollten, werden in den Blick genommen.
 
Im Anschluss steht Dr. Hädrich für offene Fragen zur Verfügung.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Geschäftsführer Hans-Christian Fontheim (Mitte rechts) und Schulleiter Werner Sperlich (Mitte links) bei der Vertragsunterzeichnung am Dienstag. Mit dabei sind auch Friederike Schriewer, Leiterin des Pflegeheims (li.) und Barbara Witczak, Lehrerin (re.).

12.01.2016 Klinik Dr. Fontheim und Schule schließen Kooperation

Gemeinsame Projekte geplant

Die PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM und die Schule am Schloss in Liebenburg bekräftigen in einem Kooperationsvertrag ihre Zusammenarbeit. Bereits seit einigen Jahren kommen Schüler in das Pflegeheim, um mit Bewohnern gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen – heute wurde es offiziell festgehalten.

„Die Klinik Dr. Fontheim ist der größte Arbeitgeber vor Ort. Deshalb ist es im Rahmen der Berufsorientierung sinnvoll, den möglichen Arbeitgeber näher kennenzulernen“, betont Schulleiter Werner Sperlich. Zudem wird das soziale Lernen der Schüler gefördert und die Bewohner profitieren von den Kontakten.

Nach einer allgemeinen Vorstellung der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM in Form einer Frage-Antwort-Runde sowie einer Führung durch alle Unternehmensbereiche, gehen die Schüler einmal in der Woche in Kleingruppen auf die Wohnbereiche des Pflegeheimes. Dort gestalten sie den Alltag der Bewohner durch verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel gemeinsames Musizieren, Backen oder Spielen. Im Anschluss werden die Erfahrungen mit den ausgebildeten Alltagshelfern reflektiert. Im Unterricht findet die Vor- und Nachbereitung der Treffen statt.

Zudem wird eine Zusammenarbeit mit dem Profil „Gesundheit und Soziales“ der Klassenstufen 9/10 vereinbart. Ab diesem Jahr soll eine Vorstellung in der Klinik vertretener sozialer Berufsbilder, zum Beispiel Gesundheits- und Krankenpfleger oder Heilerziehungspfleger, erfolgen.  In einem Praxisparcours „pflegerische Berufe“ können die Schüler erste praktische Erfahrungen sammeln.

„Wir freuen uns, wenn die Jugendlichen lernen Verantwortung zu übernehmen und zur psychischen Gesundheit der Bewohner beitragen“, resümiert der Geschäftsführende Gesellschafter Hans-Christian Fontheim. „Auch ist es eine gute Möglichkeit uns als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren.“

Entstanden ist das Projekt aus dem Wahlpflichtkurs „Miteinander füreinander“ der 10. Klassen.


05.01.2016 Pflegeheim mit Note 1,0

Prüfung des MDK bescheinigt sehr gute Qualität


Noch Ende letzten Jahres führte der Medizinische Dienst der Krankenkassen MDK in unserem psychiatrischen Pflegeheim seine jährliche Prüfung durch. Nun liegt der Bericht offiziell vor: Mit einer 1,0 erreicht das Pflegeheim für chronisch psychisch kranke Erwachsene die Bestnote.

Geprüft wurden die Pflege und medizinische Versorgung, der Umgang mit demenzkranken Bewohnern, die soziale Betreuung und Alltagsgestaltung sowie das Wohnen, die Verpflegung und Hauswirtschaft. Zudem wurden Bewohner mündlich befragt.

„Die sehr guten Pflegenoten spiegeln die Leistungen unseres engagierten Teams wieder“, freut sich Friederike Schriewer. Die Leiterin des Pflegeheims erklärt weiter „Aus vielen Blickwinkeln setzen wir uns sorgfältig mit den persönlichen Bedürfnissen und Zielen der Bewohner auseinander und unterstützen sie, Lebensqualität und -zufriedenheit zu behalten oder zurückzugewinnen.“

Weitere Informationen zum Angebot des Pflegeheims finden Sie hier.


Dezember 2015 - Kleiner Chor Liebenburg singt in der Klinik

Der Kleine Chor Liebenburg versüßte unseren Patienten die Adventszeit. Mit bekannten Weihnachtsliedern brachten die Sänger die passende Stimmung auf die Stationen.

18.11.15 Betriebspraxistage

Diese Woche fanden die Betriebspraxistage für 8. Klassen bei uns statt. Den Schülern aus Wolfenbüttel wird dabei der Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers (GuK) vorgestellt. An einem Praxisparcours lernen sie die Messung von Vitalwerten, die richtige Desinfektion der Hände, das Verabreichen von Spritzen an einer Übungspuppe und weitere Aufgaben eines GuK kennen. Die Berufspraxistage sind ein Projekt zur Berufsorientierung im Zusammenarbeit mit der Allianz für die Region.

 

 

Kennenlernen von Hygienemaßnahmen
Reanimationsübung
Wie spritzt man einen Patienten?
Welche Organe gibt es?
Messung von Vitalwerten
Wie fühlt es sich an auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen zu sein?

17.11.15 Kleiner Markt im Advent

Wir laden am 1. Adventssonntag, 29. November 2015 zum alljährlichen Adventsmarkt ein. Von 14 bis 18 Uhr können Groß und Klein weihnachtliches Flair auf dem Klinikgelände in der Lindenstraße 15 in Liebenburg erleben.

Neben selbstgefertigtem Kunsthandwerk aus der Region, gibt es geruhsame Geschichten und eine Kurzandacht. Eine Vielzahl an Geschenkideen sowie herzhafte und süße Speisen laden Kinder und Erwachsene zum Bummeln ein. Mit dabei sind auch die Alzheimerstiftung und der Radsportclub RCE Othfresen, die ihre Waren für einen guten Zweck verkaufen. Die Kreismusikschule Goslar mit ihrem Bläserensemble sorgt mit bekannten Weihnachtsliedern für die passende Stimmung.
Im eigens gestalteten Adventszimmer können die Besucher ihre Wünsche für die Zukunft festhalten. Für leuchtende Kinderaugen sorgt auch der Weihnachtsmann, der eine Kutschfahrt anbietet. „Ein besonderes Highlight sind immer unsere selbstgebackenen Plätzchen“, berichten Christiane Kurzer und Silvia Finger. „Wir wurden schon vor Wochen danach gefragt“, freuen sich die Organisatorinnen des Adventsmarkts.

Alle Interessierten sind zum Kleinen Markt im Advent herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Parkmöglichkeiten stehen in der Lewer Straße 1 auf der Parkpalette zur Verfügung.

Fotos des Adventsmarktes stehen auf unserer Facebook-Seite zur Verfügung.

10.11.2015 "The rock is back in town"

Die Band DisCover lädt zusammen mit unserer Klinikband FonTasTick 4 zu dem Konzert "The rock is back in town" ein.

Ort: KNIKI, Braunschweiger Straße 33, Salzgitter-Bad
Einlass ist 18.30 Uhr

Kartenvorverkauf: Buchhandlung "Lesezeichen", Vorsalzer Straße 3, SZ-Bad

Weitere Infos

27.09.2015 Klappe und Action!

Das Pflegeschulzentrum Goslar hat in Zusammenarbeit mit unserer Klinik einen Imagefilm gedreht. Dieser ist nun fertig und kann auf YouTube angeschaut werden.

Mehr Informationen zur Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger gibt es unter www.pflegeschulzentrum-goslar.de

 

 

 

23.09.2015 Hier liest der Chef!

Liebenburger Lesetag für Grundschüler im Treff

Eine Aktion der Grundschulen der Gemeinde Liebenburg machte es möglich – der dritte Liebenburger Lesetag wurde heute durchgeführt. An vielen verschiedenen Orten gab es Vorleseangebote für Schüler der 1. bis 4. Klasse. Auch wir machten bei dieser tollen Gelegenheit mit, Kindern das Lesen näher zu bringen und bekamen Besuch von zwei Schülergruppen.

Die Kinder konnten es sich in unserem Treff auf Sitzkissen gemütlich machen. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde, wurden auch schon die Bücher gezückt und aufmerksam den Erzählern gelauscht.

Zuerst überzeugte Andreas Exner, Pflegerische Leitung des Haus 7, mit Geschichten aus Schweden. Michels Lausbubengeschichten brachten die Kinder zum Lachen und Miterzählen. Anschließend las Geschäftsführer Hans-Christian Fontheim aus dem Buch „Der Leuchtturm auf den Hummerklippen“.

Die Kinder hatten sichtlich Spaß bei dieser Vorlese-Aktion und hätten am liebsten den restlichen Schultag im Treff verbracht.


Das Kinderpublikum hört Andreas Exner gut zu.
Hans-Christian Fontheim liest witzige und traurige Geschichten vor.

11.09.2015 Amerikanisches Flair in Liebenburg

34. Sommerfest der Klinik Dr. Fontheim mit zahlreichen Besuchern

Ein roter Cadillac, Pancakes, Linedance – das ist nur eine kleine Auswahl der Dinge, die es vergangenen Mittwoch beim Sommerfest der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM zu erleben gab. „Indian Summer“ – das diesjährige Motto – lockte Patienten, Bewohner, Mitarbeiter und weitere Gäste an.

„So bunt wie das herbstliche Naturschauspiel in Nordamerika ist, so bunt und vielfältig ist das Programm heute Abend“, berichten Christiane Kurzer und Silvia Finger, die das Fest gemeinsam seit Monaten planten und mit vielen Helfern auf die Beine gestellt haben. Sabine Fontheim kündigte in ihrer Moderation an: „Im eigens eingerichteten Indianerdorf kommt der Spaß nicht zu kurz: Hufeisen- und Dosenwerfen oder Marshmallow grillen über dem Lagerfeuer“. Ihr Glück konnten die Besucher auch beim Goldwaschen versuchen.

Nach der Eröffnung heizte Heinrich Doc Wolf ein. Der Johnny Cash Interpret lockte alle Blicke auf sich, als er mit seinem roten Cadillac vor die Bühne fuhr. Beeindruckte Zuschauer gab es bei der Colt- und Lasso-Show von Miguel La Riata. Energiegeladen wurden 15 Meter lange Seile geschwungen und Colts gekonnt jongliert. Gute Fuß- und Beinarbeit bei tollen Choreographien bewiesen die Wild Horses Linedancers. Dann konnte jeder selbst das Linedance bei einem Workshop erlernen. „Für ausreichend gute Stimmung sorgt jetzt unsere Klinikband FonTasTic Four“, moderierte Sabine Fontheim an. Die Band, bestehend aus vier Mitarbeitern, spielte mit Zugabe bis zum Höhepunkt des Abends – das Feuerwerk. Nicht zuletzt verwöhnten eine Farmergemüsepfanne, Maiskolben und Deftiges vom Grill die Gaumen.

Über fünf Stunden wurde gefeiert – ein rundum gelungenes Fest, waren sich die Organisatoren am Ende einig. 

 

 

Miguel La Riata gekonnt am Lasso.
Die Wild Horses Linedancer aus Goslar begeisterten das Publikum.
Rockten auf der Bühne: FonTasTic Four.

27.08.2015 Schrader holt sich erneut den Titel „Schnellster Chef“

Teilnahme am Braunschweiger Firmenlauf

Gestern waren wir mit einem 25-köpfigen Team beim Braunschweiger Firmenlauf dabei. In und um das Eintracht-Stadion wurde eine Strecke von 4,5 Kilometern absolviert. Unsere Läufer kamen aus verschiedenen Unternehmensbereichen. Man konnte sie schon von weitem an den türkisfarbenen Shirts mit unserem Logo erkennen.

Pünktlich 18.30 Uhr fiel der Startschuss. Ganz vorne mit dabei – unser Leiter der Eingliederungshilfe Dominik Schrader. Er gab richtig Gas, lief als dritter von insgesamt 2500 Teilnehmern ins Ziel und holte sich den Titel „Schnellster Chef“ – das bereits zum vierten Mal in Folge! Alle gaben ihr Bestes und passierten nach und nach das Ziel. Trotz der Anstrengung sah man in strahlende Gesichter beim Zieleinlauf.

Zum Ausklang des Abends trafen sich die Läufer zu einem verdienten Chill & Grill und sind schon für den Lauf im nächsten Jahr motiviert.

Mehr Bilder vom Lauf gibt es auf unserer Facebook-Seite.

25.08.2015 Einladung zum Sommerfest

„Indian Summer“ in Liebenburg


Die PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM lädt am 9. September 2015 zum diesjährigen Sommerfest ein. Los geht es 17 Uhr auf dem Gelände der Klinik in der Lindenstraße 15 in Liebenburg.

Was bei uns der Goldene Herbst ist, ist in Nordamerika der Indian Summer – das Motto des Sommerfestes. Leuchtende Herbstblätter beschreiben das Naturschauspiel. Die Besucher können sich auf knallige Farben sowie amerikanische Klänge und Köstlichkeiten freuen. „Bei uns genießen Sie einen unterhaltsamen Spätsommertag“, schwärmen Christiane Kurzer und Silvia Finger schon jetzt. Sie organisieren das Sommerfest seit Jahren.

Mit dabei sein werden der Johnny Cash Interpret Heinrich Doc Wolf sowie die Wild Horses Line Dancer. Musikalische Unterhaltung gibt es auch durch die Klinikband und DJ Olli. Groß und Klein können sich auf eine Colt- und Lasso-Show freuen. Höhepunkt des Abends wird 21.30 Uhr das Feuerwerk sein. Zahlreiche Stände und Mitmachaktionen rund um das Motto laden zum Verweilen ein.

Eingeladen sind Patienten, Bewohner, Klienten, Mitarbeiter und alle Interessierten. Der Eintritt ist frei. Parkmöglichkeiten sind in der Parkpalette in der Lewerstraße 1 vorhanden.

 

 

20.08.2015 Ausverkauftes Konzert

Mit einer witzigen und charmanten Rede eröffnete Sabine Fontheim am gestrigen Abend das Konzert „Bei Männern, welche Liebe fühlen“. Es war das dritte Konzert, welches im Rahmen des 13. Internationalen Musikfestes Goslar-Harz stattfand. Das vierköpfige Ensemble Louis Ferdinand spielte in der Gemeinschaftshalle der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM  und wusste die Zuhörer in den musikalischen Bann zu ziehen.

„Ich hätte Lust mit Ihnen jetzt das Wort Liebe im Internet zu suchen. Da wären wir lange beschäftigt alle 243 Millionen Ergebnisse anzuschauen“, begrüßt Sabine Fontheim die Gäste. Dabei machte sie auf viele Facetten der Liebe aufmerksam und scheute sich nicht das Publikum zu fragen, ob das neuste Küchengerät zu Weihnachten auch als Liebesbeweis für die Partnerin gilt. Nicht zuletzt trugen Dr. Kurt und Sabine Fontheim auf beeindruckende Weise das Duett „Bei Männern, welche Liebe fühlen“ von Pamina und Papageno aus der Zauberflöte vor.

Nachdem das Licht gedimmt und eine spannungsvolle Stille die Halle ausfüllte, überzeugten Miguel Angel Lucas und Aitzol Iturriagagoita beim Duo für Violine und Viola. Etwa 170 Gäste lauschten im Verlauf des Konzerts den Musikstücken von Mozart, Haydn und Beethoven aus dem 18. Jahrhundert. Zusammen mit Rebekka Riedel am Violoncello und Liese Klahn am Hammerflügel spielten die beiden Musiker als krönenden Abschluss ein Klavierquartett von Beethoven.

Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM das Musikfest Goslar-Harz. Auch in diesem Jahr war das Interesse für das zweistündige Konzert groß. 

 

 

Sabine Fontheim begrüßte das Publikum.
Das Ensemble Louis Ferdinand auf der Bühne in Liebenburg.

19.06.2015 Liebenburger Pflegeteam gewinnt Niedersächsischen Pflegepreis

Über 190 Teilnehmer bei BFLK Pflegefachtagung

Gestern wurde in der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM der Niedersächsische Pflegepreis verliehen. Den ersten Preis holte sich ein Pflegeteam der gerontopsychiatrischen Abteilung der Klinik Dr. Fontheim. Ausgezeichnet wurde die Entwicklung neuer praxisnaher Konzepte in der psychiatrischen Pflege.

„Lebensrückblickunterstützung und biografieorientierte Pflege psychisch kranker Menschen im Gerontopsychiatrischen Zentrum“ lautet der Titel des Gewinnerprojektes. Preisträger sind Heike Reuter, Jana Gnädig, Ingrid Odernheimer und Martin Fähland. Sie arbeiten täglich mit Menschen im höheren Lebensalter zusammen, die Gedächtnisdefizite haben oder depressiv sind. Aus ihren zusammen genommen 95 Jahren Berufserfahrung entwickelten sie das Konzept, welches erfolgreich in der Praxis angewendet wird. „Wichtig ist der Erhalt des Bezugs zur eigenen Identität“, erklärt Fähland, Pflegerischer Leiter. Und weiter „Es geht zum Beispiel darum das gelebte Leben zu akzeptieren“.

Nadine Slump, Pflegedirektorin im AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen, fasste in ihrer Laudatio zusammen: „Es ist eine qualitativ hochwertige, professionelle und vor allem individuelle psychiatrische Pflege – ein verdienter 1. Platz.“ Es konnte gleich doppelt gratuliert werden, denn damit ist das Projektteam automatisch nominiert für den Bundespflegepreis, welcher 2016 in Göttingen verliehen wird.

Eine fünfköpfige Jury befasste sich in den vergangenen Monaten mit einer Vielzahl an eingereichten Arbeiten für den Pflegepreis. Geehrt wurden im Rahmen der Tagung die besten drei. Den zweiten Preis bekam Sven Helliger vom AMEOS Klinikum Dr. Heines Bremen für das Projekt „Staatlich anerkannte Fachweiterbildung für komplementäre Pflege“. David Hofstetter und Markus Rieke nahmen mit ihrem Konzept zur „Internen Pflegefortbildung“ am Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg den dritten Preis entgegen.

Der Pflegepreis wurde im Rahmen der BFLK Pflegefachtagung (Bundesfachvereinigung Leitender Krankenpflegepersonen der Psychiatrie e.V.) verliehen. Zu dieser kamen über 190 Pflegepersonen aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Bremen und Berlin in die Gemeinschaftshalle der Klinik Dr. Fontheim. Thema des Tages war „Den Kopf hinhalten – Psychiatrische Pflege zwischen Zwang und Beziehung“.

Es referierten unter anderem der Leiter der Personal- und Rechtsabteilung Robert Dönni zum Thema Zwangsmaßnahmen sowie von Pflegedirektor Georg Schnieders zum Thema Milieugestaltung. In den Vorträgen wurde deutlich, dass in der PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM mit neusten Konzepten gearbeitet wird und von den Teilnehmern der Veranstaltung die Klinik als Modellkrankenhaus mit Vorbildfunktion wahrgenommen wird.

 

Ingrid Odernheimer, Heike Reuter, Martin Fähland und Jana Gnädig (v.l.n.r.) sind stolz, dass ihre Leistung gewürdigt wird.
Alle Preisträger mit den Laudatoren und Referenten der Tagung.
Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport Stephan Manke referierte über „Gewalt in der Gesellschaft“.

Mai bis September - Beteiligung an Aktion „Grauer Bus“

Gedenken an die Opfer der Euthanasie

Seit Ende Mai gastiert die Aktion „Grauer Bus“ in Braunschweig und damit zum ersten Mal in Niedersachsen. Der Graue Bus ist ein mobiles Denkmal, welches an die Euthanasie-Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Damals wurden Menschen von T4-Bussen in Tötungsanstalten gebracht. Mehr als 70.00 psychisch Erkrankte und geistig Behinderte wurden systematisch ermordet.
Das Denkmal folgt den Spuren dieses Verbrechens, das die Nationalsozialisten mit Wissen, Duldung und aktiver Beteiligung vieler Institutionen in Deutschland begangen haben.

Begleitend ist derzeit eine regionale Ausstellung im Schlosscarree in Braunschweig zu sehen. Sie zeigt die Zeit zwischen 1933 und 1945 aus folgenden Einrichtungen: PRIVAT-NERVEN-KLINIK DR. MED. KURT FONTHEIM, AWO-Psychiatriezentrum Königslutter, Ev. Stiftung Neuerkerode, Gesundheitsamt Braunschweig sowie Einzelschicksale. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

An der Initiative beteiligt ist auch Dr. Kurt Fontheim. Er ist regelmäßig bei der Ausstellung dabei, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen und zu informieren. „Seit einem Jahr arbeiten wir intensiv daran, die Aktion hier in der Region zu gestalten und das Informationsmaterial zusammenzustellen“, berichtet Dr. Fontheim. Viele Besucher sagen, dass man die Aufarbeitung dieses Teils der Geschichte nicht mit einmal verkraften kann. Sie sind emotional betroffen.  „Es ist nicht neu, aber je älter ich werde, desto unfassbarer ist es“, erzählt eine Besucherin, die sich zum zweiten Mal die Ausstellung ansieht.

Im Ausstellungsteil der Klinik Dr. Fontheim ist auch ein Bild zu sehen von den Stolpersteinen. Die Stolpersteine wurden 2012 auf dem Weg vor dem Haupteingang der Klinik verlegt. Sie erinnern an neun jüdische ermordete Patientinnen von damals. „Leider habe ich bei meiner Recherche keine Patientenakten mehr gefunden“, erzählt Dr. Fontheim, der mehr über deren Schicksale erfahren wollte.

Wer mehr über die Geschichte der Klinik Dr. Fontheim erfahren will, findet hier einen guten Überblick: Entwicklung der Liebenburger Klinik.

Weitere Infos zur Aktion Grauer Bus in Braunschweig: http://www.grauerbus-braunschweig.de/

Das mobile Denkmal
Dr. Kurt Fontheim (re.) und Prof. Jürgen Mauthe (li.) von der Initiative
Eingang zur Ausstellung
"Verhungern lassen" - eine Tagesration Essen